Bei der Feuerwehr

Die Klassen 4a und 4b haben die Feuerwehr Evesen besucht und dort viel Neues gelernt:

„Unsere Klasse besuchte am Freitag die Freiwillige Feuerwehr Evesen. Das Wetter war sehr warm. Wir sind zu Fuß hingegangen. Unterwegs haben wir einen Zug gesehen. Wir haben dem Zugfahrer zugewunken und er hat zurück gewunken. Als wir angekommen sind, hat Andrea, die Feuerwehrfrau, uns gesagt, dass gerade der Schornsteinfeger da ist und wir ein bisschen warten müssen. Wir haben die Zeit genutzt und gefrühstückt. Als der Schornsteinfeger weggefahren ist, sind wir ins Feuerwehrhaus gegangen. Dort haben wir  zuerst Experimente gemacht. Wir mussten Kerzen mit dem Streichholz anzünden und haben danach mit einer Zange Papier, Holzklötze, Holzspäne, Pappe, Metallschrauben, Stahlwolle, Leder und Styropor angezündet. Wir haben getestet, was brennt und was nicht brennt. Vieles hat gebrannt, aber einiges auch nicht. Wolle brennt. Dicke Holzstücke brennen nicht sofort. Sie brennen nur, wenn es megaheiß wird. Kleine Holzspäne brennen, aber das Feuer erlischt schnell wieder. Die Stahlwolle hat wie eine Wunderkerze geknistert. Wir haben herausgefunden, dass Styropor schmilzt und dass richtig kleine Teilchen herumfliegen. Es gab schwarze Flocken. Papier brennt. Pappe brennt. Diesel brennt nur ganz kurz bei sehr hoher Hitze. Dann hat der Feuerwehrmann Marcel Benzin angezündet, so dass eine Flamme nach oben schoss. Es gab viel Rauch. Benzin kann richtig schnell brennen. Man darf Benzin nicht mit Wasser löschen. Wenn man Wasser dazu gießt, wird das Feuer richtig groß. Mit einem Glas kann man Feuer ersticken. Wenn man selbst brennt, soll man sich auf dem Boden rollen. Danach gingen wir nach draußen. Marcel zeigte uns die Feuerwehrfahrzeuge und hat einen Unimog herausgefahren. Das Feuerwehrauto ist 40 Jahre alt und sehr groß und rot. Marcel hat uns die ganze Ausrüstung gezeigt und erklärt, was in den Schubladen des Löschfahrzeugs ist. Darin sind eine Trage, ein Hammer, Atemschutzgeräte, Funkgeräte, Warndreiecke, Taschenlampen, eine Kübelspritze, Strahlrohre, Schläuche und noch andere Dinge. B-Schläuche sind die dickeren Schläuche und C-Schläuche sind die dünneren Schläuche. Wenn ein Feuer ausbricht, brauchen Feuerwehrleute zum Einsatz eine Taschenlampe, ein Atemschutzgerät, einen Feuerwehranzug, ein Brecheisen und auch eine Tragedecke, wenn Leute verletzt sind. Amir durfte ein Atemschutzgerät auf dem Rücken tragen. Ellena durfte einen Schlauch nehmen. Cornelius hat sich auf eine Tragedecke gelegt und wir haben ihn hochgehoben. Wir haben ihn sogar zu zweit getragen. Das war witzig! Das eigene Stromaggregat der Feuerwehr haben wir auch gesehen mit den Kabeln daran. Wenn es dunkel ist, haben sie eigenen Strom für Lampen. Wir wollten die Wasserpumpe anmachen, die Wasser aus einem Teich holen kann, aber sie hat leider nicht funktioniert. Das war schade. Wir durften sogar in das Feuerwehrauto steigen. Clara und Emilija durften auf dem Beifahrersitz sitzen und Ellena saß am Lenkrad. Danach saßen Ava und Finja vorne. Natürlich sind wir nicht losgefahren! Zum Abschied hat Ava mit den Feuerwehrleuten das Martinshorn eingeschaltet. Es war sehr interessant. Das meiste wusste ich noch nicht. Neben dem Feuerwehrhaus steht ein Turm. In dem Turm leben Fledermäuse und Bienen. Wir haben auch Rabenkrähen gesehen. Der Ausflug war toll, weil er Spaß gemacht hat und weil wir coole Experimente gemacht haben. Das war ein schöner Tag. Die Feuerwehr war cool!“ (Klasse 4b)